mexx.media's TwitterFeed

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MEXX.media  //  We are a social media company. Focused on technology, social media services - and on you!

Feb 16 / 11:19am

Erfahrungsbericht über facebook Werbung vs. Twitter (Teil 1)

Ich will nicht sagen, dass wir facebook- oder TwitterBenutzer der ersten Stunde waren. Tatsächlich sind wir erst Mitte 2008 eingestiegen und haben versucht, diese neuen Medien zu verstehen und zu nutzen. Und das heißt halt immer auch, die Nutzung für kommerzielle Zwecke zu testen und Nutzungsmöglichkeiten zu evaluieren. Das geht eben unseres Erachtens am besten über empirisches Vorgehen, also „learning by doing“. Daher versuchen wir, seit nunmehr einem Jahr für uns unsere Kunden das Medium für diverse Marketing- und Werbemaßnahmen aus. Natürlich nur im kleinen Rahmen aber (hoffentlich) umfassend. Hier unser kurzes Resumee, das wohl nicht wirklich weltbewegend ist aber vielleicht Denkanstöße gibt. Wir werden das Resumee über 3 Postings verteilen. Warum? Weil wir euer Feedback haben wollen, um besser Interpretieren zu können und nicht alles alleine machen zu müssen. Hier legen wir die grobe Interpretation vor:

  • Wer ist wo: Konsumenten findest du eher auf facebook, Marketing- und PR-Leute sowie Beeinflusser eher auf Twitter. Twitter ist diesbezüglich offensichtlich ein gut genutztes Medium der Blogosphäre. Das scheint sich auch mit der Erfahrung der Autoren von Benefits with Friends zu decken. Ein Buch, das wir sehr schätzen, weil es eben sehr pragmatisch gemacht ist ohne deswegen gleich amerikanisch zu sein. Insofern kannst du den berühmten „viralen“ Faktor trotz anderslautender Meinung eher über Twitter auslösen.
  • Effektivität und Effizienz: soweit wir es anhand diverser Statistiken (Blogs & Google Analytics) messen konnten ist Twitter weit effizienter als facebook, wenn es darum geht, eine Message durch die Welt zu tragen. Zwar erhält man auf facebook rasch Fans und Mitglieder (davon später mehr) aber die haben eine im Vergleich zu Twitter miserable Conversion Rate. Wir haben das anhand von üblichen WebStatistiken und –Tools gemessen und das nicht wissenschaftlich, sondern aus Sicht einer ROI-Betrachtung
  • Kulturelle Differenzen US, UK und DACH: Gerade auf facebook lässt sich beobachten, dass sich bei Werbungen, die wir mit der Profilierung auf US oder UK eingestellt hatten, sehr rasch Fans und Mitglieder für facebook Seiten und facebook Gruppen akquirieren ließen. Hingegen ist die DACH-Region diesbezüglich deutlich zurückhaltender. In den Nachfolgeaktionen war es dann genau umgekehrt. Seiten und Gruppen, die DACH-Freunde/Fans haben reagieren auf Aussendungen und Einladungen besser als die US- oder UK-Mitglieder. Insofern haben wir gelernt, dass ein DACH-Mitglied/Fan aus Sicht von Marketing schwieriger zu akquirieren ist aber dann einen höheren Wert hat als sein US/UK-Pendant. Dasselbe Phänomen haben wir auch auf Twitter festgestellt. Im Detail arbeiten wir noch an der Auswertung aber unsere Schlussfolgerung daraus ist, dass die US- und UK-facebooker sehr schnell irgendwo Freundschaft schließen aber dann nur oberflächlich dabei sind (wie im realen Leben halt).
  • Weiter

Es sind jetzt fast 500 Zeichen erreicht und dann soll man Schluss machen, sagt man. Deswegen setzen wir den Bericht in den nächsten Tagen fort und bitten euch um Feedback.

Feb 11 / 2:25am

Erster Erfahrungsbericht Amazon Kindle DX

Kindle

Vorausschicken möchte ich, dass ich Vielleser und leidenschaftlicher Buchsammler bin. Also eigentlich ein Papier-Junkie, was das Lesen anbelangt. Aber ebenso ein Webbie des allerersten Tages und bisher habe ich diese beiden Welten getrennt gehalten. Aber in diesen Pre-iPad-Zeiten muss man sich wohl auch mit dem Thema eBook befassen. Und so habe ich als Einstiegsdroge den Kindle von Amazon gewählt. Wohl auch deswegen, weil ich auch schon seit ewigen Zeiten begeisterter Amazon-Kunde und als kleiner Verleger auch Amazon-Partner bin, der bereits erste Bücher in den Kindle-Shop eingepflegt hat.

Den Kindle kann man derzeit nur über amazon.com bestellen. Erhalten habe ich meinen Kindle DX leider mit einiger Verzögerung, da die Lieferung verloren gegangen ist. Nach der Reklamation hat Amazon phantastisch reagiert und mir binnen 36 Stunden den Kindle geliefert. Gekommen ist er leider mit einem US-Stromkabel und natürlich mit einer ausschließlich englisch gehaltenen Bedienungsanleitung. Obwohl diese eigentlich gar nicht notwendig wäre, denn der Kindle ist „deppensicher“ gemacht. Hier nun die ersten konkreten Erfahrungen:

  • Absolut beeindruckt war ich zunächst von der unkomplizierten Registrierung und Bestellmöglichkeit über den Kindle-Shop. Man muss mit dem Kindle keinen Provider mitkaufen bzw. keine Bindung eingehen und ist trotzdem überall über das Amazon Whispernet online. Hier hat Amazon scheinbar Vereinbarungen mit den Providern, die per se schon komplex sein muss aber beeindrucken funktioniert.  
  • Beeindruckend ist auch die Qualität des Bildschirms, der überhaupt nicht Notebook-Qualität vergleichbar ist. Der Bildschirm ist robust und nicht Berührungsempfindlich, wie der Kindle generell robust ist. Nachteil ist, dass der Kindle nur schwarz/weiß kann. Damit sind schöne Bilder oder Bildbände wert- und sinnlos. Damit ergibt sich schon eine Einschränkung des Benutzungsumfanges auf Zeitungen, Zeitschriften, Sachbücher und Textbücher (Romane). Insgesamt auf die US-Lesegewohnheiten angepasst, wo ja auch die Druckwerke nicht annähernd die Ausstattungsqualität der europäischen Gewohnheit erreichen.
  • Unter dieser Einschränkung ist das Lesen mit dem Kindle ein Vergnügen. Schnell genießt man die Navigation und die Bequemlichkeit, überall lesen zu können. Tatsächlich habe ich in den letzten Tagen den Kindle überall mit dabei gehabt: im Büro, im Cafe und zu Hause. Das ermöglicht rasches Lesen. Der Kindle merkt sich, wo man zu lesen aufgehört hat und führt an diese Stelle nach wiederaufdrehen zurück.
  • Sehr gewöhnungsbedürftig und damit negativ zu vermerken ist der Umgang mit der kleinen Tastatur. Die einzelnen Tasten erreichen nicht einmal die Größe im Smartphone-Standard, die Tastatur ist darüber hinaus auch die US-Variante. Das sinnvolle Feature, Bemerkungen zum gelesenen Text zu verfassen wird durch die Tastatur konterkariert.
  • Als Verleger habe ich festgestellt, dass bei Büchern mit Bildern Formatierungsfehler auftreten. Vor allem, wenn sie im PDF-Format hochgeladen werden. Vor diesem Problem wird man auf Digital Text Platform für Verleger auch ausdrücklich gewarnt. Es ist also völlig sinnlos, großartige grafische Kunstwerke hochzuladen. Am besten eigenen sich einfache Texte im Word-Format. Das ist wohl auch der Grund, warum die Verleger im Zeitungs- und Magazinbereich extra anmerken, dass man die „Kindle-Version“ liest. Eigentlich die gute Nachricht für Verleger. Man spart sich die Grafik wie auch die Textvorstufe.
  • Negativ zu bemerken ist auch der sehr geringe Umfang an deutschsprachigen bzw. nicht-englisch-sprachigen Werken. Es sind derzeit lediglich zwei deutschsprachige Tageszeitungen (FAZ und HandelsBlatt) verfügbar.
  • Und negativ ist letztlich, dass man über die Verbindung zum Kindle-Store keine Online-Anbindung hat, um zB einen Artikel zu versenden bzw. ihn zu „bookmarken“. Das ist wohl der Preis dafür, dass man keinen Provider mitkauft und der Download auch nichts kostet.

Soweit mein erster Bericht. Ich bin mittlerweile der Überzeugung, dass sich die ebook-Reader für Zeitungen, Magazine, Sachbücher und Romane durchsetzen werden. Hier ist das Papier klar unterlegen und nicht einmal Papier-Junkies wie ich können da einen Grund finden, warum man nicht mit einem Kindle lesen sollte. Abgesehen davon, dass der Papierverzicht wohl auch ökonomisch und ökologisch gut ist (Holz, Farbe, Logistik etc.). Auch die ständige Aktualität ist da ein Plus. Es wird sich hier in den nächsten Monaten mit dem Einstieg von Apple und iPad noch viel technologischer Fortschritt ergeben aber jeder Verleger sollte sich darauf einstellen.

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Jan 22 / 4:14am

Google spielt betreffend ProKopf-Gewinn in einer eigenen Liga

Google_unternehmensvergleich

Google hat seine Quartals- und Jahresbilanzen 2009 veröffentlicht. Trotz eines eher enttäuschenden 4. Quartals hat Google 2009 wieder ein Rekordjahr hingelegt und rund US-$ 6,7 Milliarden Gewinn erzielt. Das ergibt auf die rund 20.000 Mitarbeiter umgelegt einen Gewinn ProKopf von US-$ 322.000. Anderswo wären alle froh, wenn das der Umsatz ProKopf wäre. Damit hat Google auch den früheren Monopolisten Microsoft auf die Plätze verwiesen. Mit rund US-$ 156.000 Gewinn pro Kopf hat Microsoft nur knapp die Hälfte von Google. Alle anderen Unternehmen liegen weit abgeschlagen. Einzigartig ist der Vergleich mit Walmart, die mit 2,1 Millionen Mitarbeitern nur ein Zwanzigstel ProKopf-Umsatz von Google erzielen. Es scheint, dass mit jeder neuen Generation von Technologieunternehmen die Dimensionen gesprengt werden. Wir dürfen gespannt sein auf facebook…

Anmerkung: die Daten sind nicht wissenschaftlich exakt, sondern für rasche Vergleichszwecke herangezogen worden. Am Ergebnis hätte sich allerdings nichts verändert also verzeihe man mir ;)

Jan 22 / 1:26am

We made it: bit.ly auf Augenhöhe mit Google, unglaublich aber wahr

Googe_bitly_graph

Ich bin bekanntlich ein großer Fan von bit.ly und den Möglichkeiten, die generell hinter den URL-Shortening Services stecken. URL-Shortener sind so etwas wie der Heilige Gral oder das Genom des real-time Webs. Und das real-time Web wiederum die Zukunft der Kommunikation. Deswegen ist es konsequent, dass sich auch die Investoren rund um bit.ly sich entsprechend positionieren. John Borthwick, mit seiner betaworks einer der Investoren hinter Twitter und bit.ly hat vor kurzem mit seinem Posting Charting The Real-Time Web den Grundstein für fruchtvolle Diskussionen rund um Twitter und das real-time Web gelegt.

Gerade habe ich das Posting von Tan Anderson Is Bitly Bigger than Google studiert und die Ausführungen und Schlussfolgerungen sehr spannend gefunden. Tan’s Antwort: ja bit.ly ist mit seinen handvoll Mitarbeitern eigentlich schon größer als Google, wenn man Traffic als Messlatte nimmt (siehe Grafik). Zitat aus dem Artikel: "Twitter and Facebook aren’t the threat to Google, we are. We would rather share links than search. Social networks are just the pipes we use to share but this puts a lot of power in the hands of the URL shorteners as they are the carriers of that information."

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Jan 21 / 7:38am

Rettet Apple seinen Retter Microsoft?

Iphone_bing_apple

Panta rhei meinte schon Heraklit vor rund 2.500 Jahren. Alles fließt, verändert sich und bleibt trotzdem irgendwie gleich [freie Interpretation]. Remember? 1997 stand Apple kurz vor dem Aus. Das war glaube ich knapp bevor Steve Jobs zurück kam und die netten kleinen Dinge mit dem „i-präfix“ wie iMac, ipod , iphone und itunes erfand. Nur mit einem US-$ 150-Millionen-Investmentpaket des damaligen Erzfeindes Microsoft konnte Apple damals überleben.  Mit den netten „i-Produkten“ machte Steve Apple wieder zum bestaunten und hochprofitablen Weltwunder. Und jetzt revanchiert er sich vielleicht indem er auf den iphones (und vielleicht auch auf den iTablets) die MS bing als Standardsuchmaschine andockt. Vielleicht schafft es bing ja so, aus der 9% Marktanteils-Ecke hinter Google und Yahoo herauszukommen und Microsoft eine Perspektive für die neue 2.0 Welt zu geben. Und damit so nebenbei wischt Apple damit auch Google eines aus, das ihm gerade mit dem Nexus in die Quere kommt und sich zum Feindbild aufbaut. Alles nur ein Spiel oder?

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Jan 18 / 2:45am

Social Media und Geld. Versuch einer bildlichen Umsetzung

Grassrootmoney

Denken soll ein multilateraler Ansatz sein. Und da mir beim Malen meist die besten (vielleicht auch nur die meisten) Ideen komme habe ich versucht, die Verheiratung von Social Media und Geld malerisch darzustellen und das Ergebnis „GrassRootMoney“ getauft.

Jan 18 / 1:14am

Unbedingte Buchempfehlung für [Social Media] Marketing Leute #benefitswithfriends

Benefits_with_friends

Eher zufällig ist mir das Buch „Friends with Benefits – A Social Media Marketing Handbook“ in die Hände gefallen. Geschrieben von Darren Barefoot und Julie Szabo, die selber Agenturleute aus Vancouver (Kanada) sind. Obwohl oder weil einfach und mit wenig Bebilderung gehalten, war es eines der besten Bücher zum Thema Social Media Marketing, die ich in der letzten Zeit gelesen habe. Es ist ein sehr pragmatischer Zugang zum Thema „Wie setze ich als Agentur für einen Kunden das Thema Social Media auf?“. Dabei werden viele Themen angerissen, die ich in den letzten Tagen auch hier im Twitter gefunden habe.

Bekommt von mir 5 Sterne und beste Empfehlungen.

Jan 17 / 5:17am

Google: am Höhepunkt ist das Geschrei am lautesten (auch wenn es dann schon fast vorbei ist)

Google_2010

Diese Schreierei tut weh. Google gegen den Rest der Welt. So scheint das Spiel derzeit zu heißen, ein Déjà-vu für alle älteren Semester. Google ist derzeit nur das, was Microsoft vor 5 Jahren, IBM vor 20 Jahren war (um nur einige zu nennen) – unumstrittener Marktführer eines mit neuer Technologie selbst geschaffenen Marktes. Dass die Schaffung neuer Märkte regelmäßig mit der Zerstörung alter Märkte und Strukturen einhergeht wusste schon Josef A.  Schumpeter, der dafür den Begriff der schöpferischen Zerstörung prägte. Und jede Zerstörung hat eben ihre Geräusche und Opfer. Das wissen auch Steve Jobs und Apple. Auch Jobs treibt letztlich alte Industrien vor sich her und nimmt ihnen Umsätze weg.

Natürlich geht es den „alten“ Printmedien nicht gut. Ein erheblicher Teil ihrer früheren Umsätze läuft jetzt in Richtung Adwords. Und natürlich erkennt nicht nur Medien-Altmeister Ruport Murdoch das Paradoxon, dass vielfach erst die redaktionellen Beiträge der Printmedien Google für Suchende attraktiv machen (ein echtes catch22). Murdochs Bestrebungen in Richtung Abschottung seiner Inhalte gegenüber Google ist daher emotional verständlich. Ebenso das als Klage vorgebrachte Ansinnen der Verlagsbranche doch zumindest an den Werbeeinnahmen von Google beteiligt zu werden. Der Streit um den Content und die damit zusammen hängenden, mehrdimensionalen Verwertungs- und Bewerbungsrechte wird noch lange dauern, ist aber nur eine Dimension der „Digital Economy Transition“.

Es geht auch um Standortnachteile (schlag nach bei Michael Porter). Das wurde uns durch die französische Forderung einer Google-Steuer erneut nahe gebracht. Nationalen Steuerbehörden entgehen natürlich erhebliche Steuereinnahmen, wenn die werbetreibende Wirtschaft Milliarden Euro an Google bezahlt und Google seine Steuererklärungen in den USA oder sonst wo abgibt. Dieses Phänomen ist nicht fundamental neu aber in der Dimension: Google erzielt damit einen Gewinn von über US-$ 4,2 Milliarden (2008) und viel davon kommt aus Non-USA. Es findet seit Beginn der Digitalisierung eine Verschiebung von vormals lokalen Ressourcen in Richtung USA statt, wo bereits über Jahrzehnte hinweg eine Kumulation von Kapital, Know-How und Kollektivintelligenz stattfindet und das zu komparativen Wettbewerbsvorteilen der USA führt. Und leider ist Google diesbezüglich nur der vorläufig letzte Treiber dieser Transformation und zeigt das wirtschaftspolitische Versagen Europas brutal auf.   

Aber während sich die Welt noch mit Google konfrontiert übernimmt längst facebook die Position des neuen Leitunternehmens der „Digital Economy“. Und mit facebook wird nicht nur Kapital, sondern auch private Daten samt Sozialen Graph in den USA landen. Vorstellung: Politiker brauchen Daten der Amerikaner, um Wahlen in Europa zu gewinnen (lol). Aber jetzt schreien wir einmal lustvoll am Höhepunkt des Google-Aktes und sehen den Amis dabei tief in die Augen! Während die Russen sich bereits mit facebook ins Bett legen….

Jan 10 / 2:02am

Der Traffic im Twitter Ecosystem 2009 (Chart)

Twitter_ecosystem_traffic

John Borthwick hat, ausgehend vom Traffic  der beiden Web-Platzhirschen Google und Amazon zwei Traffic-Pfeiler für sein Chart eingeschlagen. In diese Pfeiler hat er den TwitterTraffic eingetragen wobei er (wohl richtiger Weise) unterstellt, dass nur 50% des TwitterTraffics über Twitter.com gehen und die restlichen 50% über Clients und APIs.

Als einer der Investoren hinter Twitter, bit.ly und Twitterfeed hat Borthwick Zugang zu den entsprechenden Statistikdaten und damit wohl eine erhöhte Glaubwürdigkeit. Er selbst sieht sein Modell nur als Annäherung auf die Frage, wie sich das real-time Web 2009 entwickelt hat und ob es gewachsen ist. Tatsächlich geht Borthwick davon aus, dass der TwitterTraffic bereits den von Amazon überholt hat. Mehr Info dazu in seinem Posting: Charting the real-time Web.

Jan 3 / 7:36am

Amazon: was e-Commerce gekostet hat - trotzdem ist es schon wieder vorbei!

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Wusstest du das? Das zeigt, wie viel Geld man benötigt, wenn man etwas aufbauen oder verändern will. Und die Zyklen werden immer kürzer, damit das Risiko immer größer.

1995, vor mittlerweile fast 15 Jahren ging Amazon online und eröffnete das Zeitalter des e-Commerce. Heute ist Amazon das führende e-Commerce Unternehmen und erzielt mit rund 20.000 Mitarbeitern in etwa US-$20 Milliarden Umsatz. Erst 2009 überstiegen die seit 2003 kumulierten Gewinne des Unternehmens die davor zwischen 1995 und 2002 angehäuften Verluste. Der Aufbau des neuen e-Commerce Marktes wie auch die Entwicklung eines profitablen Geschäftsmodells haben Investments in Milliardenhöhe und 15 Jahre Zeit erfordert. Und jetzt ist e-Commerce schon wieder vorbei, wird abgelöst durch real-time Web und social commerce.

Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Amazon.com#Business_results